Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Folter und andere grausame oder erniedrigende Strafen

Antifolterkonvention

UNHRCDas Übereinkom­men der Vere­in­ten Natio­nen gegen Folter und andere grausame, unmen­schliche oder erniedri­gende Behand­lung oder Strafe ist am 10. Dezem­ber 1984 von der Gen­er­alver­samm­lung der Vere­in­ten Natio­nen ver­ab­schiedet wor­den. Es beste­ht neben der Präam­bel aus 33 Artikeln und gehört zu den Men­schen­recht­sübereinkom­men der Vere­in­ten Natio­nen. Mit diesem verbindlichen Ver­trag wird das all­ge­meine Folter­ver­bot konkretisiert, das bere­its in der All­ge­meinen Men­schen­recht­serk­lärung in Artikel 5 ver­ankert wor­den ist.

Nach­dem der 20. Staat dieses Übereinkom­men rat­i­fiziert hat­te, ist es 30 Tage später, am 26. Juni 1987 in Kraft getreten. Mit­tler­weile ist die Antifolterkon­ven­tion von 153 Staat­en rat­i­fiziert wor­den (Stand 8. Juli 2013). Die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land ist dem Abkom­men durch Rat­i­fika­tion am 1. Okto­ber 1990 beige­treten (BGBl. 1990 II S. 246).